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Orna Birnbach:
Leben nach der Shoah
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Orna Birnbach
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RuhrEcho Verlag

Orna Birnbach: Leben nach der Shoah.

Hg. Andreas Disselnkötter/Karin Schiele

Orna Birnbach:
Leben nach der Shoah.
Texte und Dokumente

Aus dem Geleitwort von Wolfgang Clement, Ministerpräsident des Landes Nordrhein- Westfalen:
„Diese Dokumentation des Besuches von Frau Orna Birnbach in Bochum, Witten und Duis- burg im Herbst 2000 ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, dass junge Menschen hierzu- lande bereit sind, jene Verantwortung zu übernehmen, die den Deutschen aus ihrer Ge- schichte aufgegeben ist.”

Die gesammelten Beiträge und Dokumente erzählen Kapitel aus der Nachgeschichte der Shoah. Orna Birnbach lebt heute mit ihrer Familie in Tel Aviv. Seit ihrer Befreiung aus dem Konzentrationslager Bergen-Belsen kam sie zunächst als Zeugin in NS-Prozessen nach Deutschland. So sagte sie 1964 am Bochumer Landgericht gegen den Leiter des Gettos Tarnow aus. Die damalige Medienberichterstattung vermittelt ein anschauliches Bild von den dramatischen Ereignissen im Gerichtssaal.

Ende der 90er Jahre luden Bochumer und Wittener Schulen Orna Birnbach dazu ein, vom langen Leidensweg ihrer Familie und von ihren Erfahrungen mit dem Nachkriegsdeutschland zu berichten. Ihr erneuter Besuch im Jahr 2000 stieß bei einigen Repräsentanten der Stadt auf wenig Zustimmung.

Dagegen setzten sich zahlreiche Schülerinnen und Schüler in Witten, Bochum und Duisburg nachhaltig mit der Lebensgeschichte Orna Birnbachs auseinander. Ihre Briefe und Stellung- nahmen bilden den Schwerpunkt des Bandes. Sie geben auch Einblick in die Geschichtsbilder dieser Generation, die vielfach überlagert sind von eigenen Erfahrungen mit Rassismus und Intoleranz.

 

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